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Erfolg mit Geschichte

1907

Die Geschichte des Fensterherstellers Wiegand Fensterbau beginnt mit der Gründung einer Schreinerei durch Friedrich Wiegand II und seiner Frau Karoline.

Friedrich Wiegand II lernt das Schreinerhandwerk von seinem Großvater, der seine eigene Werkstatt hatte. Seine Wanderwege führen ihn bis in die Schweiz. Unter anderem hilft er in einer Darmstädter Firma, Möbel für den Zaren von Russland zu fertigen.

 

1921

Im Jahre 1921 legt Friedrich Wiegand II seine Meisterprüfung ab, die ihn berechtigt, Lehrlinge auszubilden. Sein Sohn Friedrich-Ludwig Wiegand, der inzwischen 14 Jahre alt ist, lernt beim Vater das Schreinerhandwerk.

1935

Der älteste Sohn von Friedrich-Ludwig Wiegand, Albrecht, wird geboren. Er wird später derjenige sein, der die ursprüngliche Schreinerei auf den Fensterbau spezialisiert und weiterentwickelt.

Bis Anfang der 30er Jahre sind keinerlei Maschinen im Einsatz. Alles, was gefertigt wird, muss nach alten Handwerkstechniken mit Hobel, Säge und Stecheisen bearbeitet werden. Die mit solch einfachen Mitteln erreichte Präzision kann man aus heutiger Sicht nur bestaunen.

 

<1948

Bis zur Währungsreform im Jahre 1948 werden hauptsächlich einfache Möbel und Truhen hergestellt. Das sogenannte Wirtschaftswunder, das Anfang der 50er Jahre beginnt, macht jedoch einen Bogen um das kleine Dorf Holzhausen. Denn hier gibt es nichts aufzubauen und es sind auch keine Arbeitsplätze für die Neubürger in Aussicht. Die Aufträge müssen überwiegend außerhalb des Ortes beschafft werden. Da im Hause Wiegand noch kein Fahrzeug vorhanden ist, ist das zunächst ein großes Problem.

1961

Albrecht Wiegand heiratet Rosemarie Kroh (vom Beruf Großhandelskauffrau). Für einen Betrieb ist es die perfekte Kombination von fachlicher und kaufmännischer Kompetenz. Sie setzen es sich zum Ziel, den Betrieb langfristig so aufzubauen und zu modernisieren, dass er rentabel und wirtschaftlich geführt werden kann. Und das gelingt ihnen.

Investitionen in moderne Maschinentechnologie, eigenentwickelte Fenstersysteme, die besonders rational gefertigt werden können, und die ständige Weiterentwicklung, um neuen Anforderungen (z.B. an Wärmeschutz) zu erfüllen, ermöglichen eine langfristige Sicherung des Unternehmens.

1961

Albrecht Wiegand heiratet Rosemarie Kroh (vom Beruf Großhandelskauffrau). Für einen Betrieb ist es die perfekte Kombination von fachlicher und kaufmännischer Kompetenz. Sie setzen es sich zum Ziel, den Betrieb langfristig so aufzubauen und zu modernisieren, dass er rentabel und wirtschaftlich geführt werden kann. Und das gelingt ihnen.

Investitionen in moderne Maschinentechnologie, eigenentwickelte Fenstersysteme, die besonders rational gefertigt werden können, und die ständige Weiterentwicklung, um neuen Anforderungen (z.B. an Wärmeschutz) zu erfüllen, ermöglichen eine langfristige Sicherung des Unternehmens.


seit 1990

Der jetzige Geschäftsführer Dirk Wiegand, der Sohn von Albrecht Wiegand, ist seit 01.08.1990 in der Firma tätig. Ziel des Dipl.-Ing. für Holztechnik ist die stetige Produktion innovativer Produkte und die kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Fenstersysteme, um steigenden und wechselnden Anforderungen der qualitätsbewussten Kundschaft gerecht zu werden.

Bei Wiegand wird zum Beispiel schon vor mehr als 30 Jahren das erste selbst entwickelte Passivhaus-Fenster gefertigt. Unter anderem gehört Dirk Wiegand auch zu den Gründungsmitgliedern von Pro Passivhaus e.V.

Der Einstieg von Dirk Wiegand in den heimischen Betrieb wird begleitet von der Einführung computergestützter Planung und Erfassung, wobei auch hier ein außergewöhnlicher Weitblick an den Tag gelegt wird. Schon in den 90er Jahren hat die Firma Wiegand die ersten Computer im Einsatz. Auch die Fertigung wird immer weiter verbessert und um die Jahrtausendwende um die erste CNC gesteuerte Maschine erweitert.

Natürlich steht seitdem auch die Entwicklung neuer Fenster nicht still. So werden über die Jahre insgesamt 8 neue Systeme entwickelt und immer weiter verbessert. Wo damals fast ausschließlich einfache Holzfenster produziert werden, entstehen heute fast überwiegend Holz-Aluminium-Fenster, die am Markt ihresgleichen suchen. 

Die jahrelangen Bestrebungen ständig das Bestmögliche zu bieten, haben den Namen WIEGAND weithin bekannt gemacht.

 

Seit 2020

Seit dem 01.10.2020 ist Roman Wiegand, Sohn von Dirk Wiegand, bereit, die Firma Wiegand Fensterbau in der 5. Generation weiterzuführen. Der ausgebildeter Schreiner und studierte Ingenieur möchte die Tradition sowie die gute Arbeit fortsetzen und dafür sorgen, dass der Name Wiegand auch in Zukunft für ausgezeichnete Fenster und höchste Qualität steht.